Montag, 21. Mai 2018

Goldrausch


Dank des kleinen Ofens kann ich mich leichter überwinden, keramische Arbei- ten zu vergolden, denn er verlangt nicht so viele Keramiken, um wirtschaftlich zu sein.
Ich bin begeistert von den Vergoldungen, drum zeige ich hier einen Schwung meiner Ablichtungen.


 


Dieses Dös:chen 
(oben und links) 
ist ganz besonders 
gut gelungen. 

Weil es schön ist, 
steht im Hintergrund,
in einem Hyazinthenglas, das Seifenkraut vom Ackerrand. 


Ich habe versucht, 
die Goldauflage
gut rüber zu bringen. 
Es ginge gewiß besser! 

Die Dös:chenbilder 
habe ich am Abend,
mit Licht von draußen 
und Kunstlicht 
gemacht.




Ist das hier vielleicht eine besser Darstellung goldener Tatsachen?




Der Ofen war ja nicht leer, drum zeigen sich hier noch andere Gegenständlichkeiten.
Den Vasenrand der rechten Vase habe ich mehrmals geknipst.


 
Dieses Gold, ist echtes Gold, das mit einem dritten Brand in die Glasur einge- schmolzen wird. Nur manche meiner Arbeiten sehnen sich nach einer wertstei- gernden Goldauflage, so dass sie sich, bis sich noch weitere Stücke eingefun- den haben, verstecken müssen. Daher dauert es eine Weile, bis ich einen Goldbrand machen kann.

Jetzt aber noch ein Bild von Goldrändern:

zauberhaft...

Montag, 14. Mai 2018

Bla bla bla

Ehe ich das mache, bleibe ich lieber stumm. Aber heute hab ich was zu sagen.

Am Ende diesen Monats mache ich mein offenes Mai-Atelier 
Sonntag, 27. Mai, von 13h bis 18h 
und befinde mich also im Count-Down.

Andererseits befindet sich das Gartenjahr im genauen Gegenteil, weswegen ich ein wenig hin- und her gerissen bin.

Hinter dem Dach des Nachbarhauses
rechts, kann man den Maibaum erkennen. 
Da er auf diese Weise weitestgehend 
verdeckt ist, sieht man nicht ,
 dass er diesmal gar nicht gerade steht

Was man auf dem Bild auch noch sieht, sind die in der Blüte stehenden Flieder in unserem Garten und etwas, worauf ich noch zu sprechen komme.



Hier folgt eine kleine Bildergeschichte






 Was hat der schwarze Kater entdeckt? 
In Nachbars Holunder tummeln sich die:
 
Eichhörnchen

Eine kleine Familie. Und wo kann man sie auch entdecken? Auf fast der höchsten Stelle von Nachbars alter Scheune. Klasse, nicht?






Hier war es die letzte Zeit super, super trocken. Der Boden auf den Feldern hatte schon Risse bekommen vor lauter Dürre. 
Jetzt aber, nämlich gestern, kam endlich reichlich Wasser vom Himmel.....
und riss Fliederblüten mit sich mit. 
Mir gefällts, ein violetter Blütenteppich. 

Die Natur machts schön und ich mach unnatürliches auch hübsch für, 
wie schon gesagt, das 





"OFFENE ATELIER" im Mai.
27. 5. von 13 bis 18 Uhr


 ich habe viele neue Sachen gemacht.
 Und Tee und Kaffee gibt es ganz unkapitalistisch dazu; 
Seien Sie mein Gast!

 

Mittwoch, 25. April 2018

Der Frühling anno 2018

Am vergangenen Wochenende mutete er fast schon  wie Sommer an.


Überall legte sich eine Schicht Pollen drauf.
Als ich mein gelbes Auto brauchte, das da unter den Linden parkte, glaubte ich zu wissen, woher die Pollen stammen. 
Meine Windschutzscheibe war nämlich auch ganz gelb. 
Vielleicht ja von der Lindenblüte?




Auf den Bildern hier sieht man es; heute hat es geregnet. Da es nicht allzuviel Wasser war, das da vom Himmel kam, sammelten sich die Pollen bemerkenswert in den Tropfen auf dem Tisch.
Pollen von Raps sind vielleicht
auch schon dabei.





Wenn das Wetter gut ist, kann man endlich die Projekte für Draußen in Angriff nehmen:

Ich fand es angemessen, dass wir ein Geländer haben, damit man unsere drei Stufen besser überwinden kann: 

es ist nicht das prominenteste Teil auf diesem Bild, das Geländer, aber sichtbar
 
Anfänglich war der Handlauf ein bisschen wackelig, da konnte man besser davon abraten, es zu nutzen. Jetzt aber ist es in den Stufen festgeballert und wartet darauf, seine Hilfsbereitschaft unter Beweis stellen zu können.

Außerdem konnte sehr schnell der Plan, für eine kleine Präsentationsfläche am Eingang unseres Grundstücks umgesetzt werden. Einer unserer Nachbarn hatte eine Unmege Sperrmüll heraus gestellt. (sah nach einer Hausentrümpelung aus) Ich habe mir das Mittelteil, eines alten, geschreinerten Schrankes, genom- men und daraus einen kleinen Tisch zusammen bauen lassen. Das hat natürlich mein Mann gemacht, der daran glücklicherweise Spaß hat.

Da links vor der Toröffnung steht jetzt dieser improvisierte Tisch
 

Da ich unseren Nachbarn nicht fragte, ob ich mir etwas wegnehmen darf, habe ich mich im Grunde genommen ungesetzlich verhalten. Denn in Rheinlandpfalz wurde festgelegt, dass Müll demjenigen gehört, der ihn auf die Straße gestellt hat. Wer ihn wegnimmt, den Müll, den keiner mehr haben will, stielt also.
Dieses wunderbare Gesetz hat man entwickelt, weil Menschen aus osteuropä- ischen Ländern, die wir hier scheinbar besonders gut leiden können, unsere deutsche, sperrmüllbetreffende Ordnungsliebe missachtet hatten. Und weil wir hier keine offen sichtbare Unordnung vertragen können, wird Not einfach unter Strafe gestellt. 
Ich aber bin traurig, wenn die guten Sachen, die noch jemand gebrauchen könnte, in die Müllpresse kommen, weil ich beispielsweise, keine Kapazitäten für das Managen von Verschenkung habe.

Aber! Aber! Nicht traurig sein!!! Ich habe auch den kleinen Ofen eingeweiht und der hat das gemacht, was er sollte. Zum Beispiel diesen Teller gebacken.


..das ist jetzt kein Starpoträt, dieses Tellers




Die angenehme Überraschung, der Ofen ist kleiner als ich dachte. Umgekehrt ist es jedesmal bei meinem großen Ofen. Wenn ich denke, es passt nicht alles rein, werde ich eines besseren, welches wirklich besser ist, belehrt.

Dienstag, 27. März 2018

Wenn ich schon mal dabei bin.....

Auf dem Weg in die Werkstatt begegnet einem jetzt noch dieser Rest. Der Türkranz aus der Weihnachts- zeit würde enttannt aber noch nicht ordnungs- gemäß wegsortiert. Da muss ja jetzt ein neuer Schmuck hin..



Gestern habe ich den Engobe-Brand gemacht.
 
Na gut, ich gebe es zu, es war der Ofen. Die richtige Glasur und die richtige Technik, lassen im Ergebnis das Herz höher schlagen.


Wenn man nicht ein-sich-aufdrängendes Motiv hat, ist man bei der Oberflä- chengestaltung manches Mal auf Suche danach. Saisonale Motive finde ich üblicherweise nicht so interressant. Dennoch sind zwei Gefäße mit Huhn und Hase entstanden. Zur Ehrenrettung beider. Der Hase ist nicht süß und das Huhn nicht dumm.

 
Meine Engobearbeiten haben einen Extra-Rand bekommen. Goldene Glasur ist zwar bisher noch nie wirklich gülden gewesen, dennoch aber schön. Damit sie beim Glasurbrand nicht zu heulen beginnt, habe ich die Schüsselränder leicht konkav abgedreht. Die eine oder andere Träne wurde zwar verdrückt, jedoch eher so wie beim Gähnen.


Eingeräumt habe ich auch schon, denn ich brauch den Arbeitstisch. Man merkt es vielleicht, ich bin ein bisschen stolz auf mich.


 
Die Hasen kommen in einen anderen Topf.



Zur Zeit stehen im Ausstellungsfenster, in kleinen Töpfen, kleine Pflänzchen, die noch was werden wollen: Unsere Ernährung. 
Ah! und auf dem Weg zum Tee, steht da jetzt ein Töpfchen, exclusiv hergestellt für diese verblühten Primeln.


 
Der Plan war natürlich, das sie blühen........
Ist aber auch kein Ersatz für den Türkranz!!


P.S. Im Grunde drücke ich mich vor Arbeit, indem ich hier von meinen Erfolgen berichte. In der Werkstatt unten, muss ich spezielle Wandfliesen vorbereiten und im Malatelier lauert, nach erfolgreicher Malschrankoptimierung, richtig viel Arbeit. 
So, Tee getrunken, Pause um, Tschüüs.

Montag, 26. März 2018

Die Frühjahrsputzwucht

Die hat mich wirklich voll erwischt. Samstag hab ich unsere Terrasse gesäubert und aufgeräumt. Der Frühling kann kommen, tut er auch und wir können auf der Terrasse sitzen und wenn uns ein Stück Kuchen herunter fällt, heben wir es auf und essen es😋.

Und dann hat mein Mann meinen Malschrank verbessert. Der hat ja so viele Schubladen und die kippen jetzt nicht mehr vorn über, wenn man sie heraus- zieht. Jetzt lässt sich das Schränkchen nicht mehr schlagen in seinem prak- tischen Nutzen. (ich wollte es sowieso nicht schlagen, was ist denn das für ein gewalttätiges Deutsch?)


Ich habe aber noch ein Schränkchen mit vielen Schubladen  und mir wurde klar, dass auch dies einen praktischen Nutzen haben kann. (Es war schon im Verschenk-modus, 😟hm hm hm hm hmmmm. Tut mir Leid, die fast beschenkte Person muss dann eben hier nach Sachen in den Schubladen suchen).




Tatsache ist, es hilft mir nun, das Werkstattgedöns in Schach zu halten. Ist das überzeugend? Für mich schon.
Jedenfalls hat dieses Schränkchen, dreckig wie es war, mich überredet, den Ausstellungsraum mal wieder aufzuhübschen. 


Und das habe ich getan. 





Ich hab auch noch ein paar Fotos von draußen gemacht.


Heute bekam der Boden an blanken Stellen Rasensamen ab
































Die Sonne hatte sich für das Foto verkrümelt. 
Pech gehabt, dann ist sie eben nicht mit drauf.



Und weil ich bunte Kreiden habe, ist die Eintritt-Empfehlungstafel neu beschrieben worden.  
Drinnen kann man wieder neu und Neues entdecken, denn es ist angerichtet.






..............aaaach, ich habe übrigens einen Button für Verfolger hinzugefügt: Follover. 
Oben rechts, wo die Null hinter steht. :)

GGGAAANNNZZZ
NNNNEEEEUUUU!




Olala, Zeit Essen zuzubereiten. Ich bin noch ganz konfus; Mir wurde eine Zeitspanne gestohlen!!!

Mittwoch, 21. März 2018

halb Winter, halb Frühling

Kann man gut sehen so, links liegt noch der Schnee und rechts....Augenblick


der Frühling.



Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes schreiben. Aber mein Mann und ich haben dicke Augen, von außen nicht erkennbar aber innerlich leicht schmerz- haft, die uns ein bisschen aus der Bahn werfen. Darum kommt das, bisher nur Gedachte, vielleicht ein ander Mal.

Trotzdem ist ein Gemälde auf meiner Staffelei, das mich die ganze Zeit ange- zankt hatte, endlich im Begriff fertig zu werden (hehehehe😸).

Unser alter Kater sitzt vor des Nachbars Krotzen-Mauer*. Musstu nur genau hinsehn.


Eigentlich hört er nicht mehr so gut, aber heute konnte ich mich sogar auf die Distanz bemerkbar machen. Es ist soo schöön in der Sonne zu sitzen!








*Krotzen
so wird hier die Lava genannt, aus der die Häuser erbaut wurden.

Von der Mauer unseres Nachbarn haben wir am meisten, denn wir können sie sehen.

Montag, 5. März 2018

... Tulpen und Narzissen

Letzten Donnerstag kam dieser fantastische Tulpenstrauß zu mir. Ein paar Bilder habe ich gemacht, von meinem Blütenzauber.  



Ich liebe Blumen. Die Kälte der letzten Zeit hatte uns zwar davon überzeugt, dass es Winter ist, die Sonne dagegen hat die Sehnsucht nach Frühling noch verstärkt.
Die Tulpen stehen und wachsen in einer Vase, die ich zu einer Zeit hergestellt habe, als ich das Drehen auf der Töpferscheibe noch nicht erlernt hatte.




Diese Vase dagegen ist auf der Scheibe gefertigt. Ich bin nicht so ein rechter Blau-Fan, aber das dunkle Kobaltblau hat auf dem feinen Scherben so seinen Reiz.

 
Mir gefällt bei Sonnenlicht die Spiegelung auf unserem Tisch.
Die Narzissen verbreiten sogar noch einen Wohlgeruch.

Auf diesem Bild sind beide Sträuße drauf.



In meiner Werkstatt habe ich noch ein paar schicke Vasen. Hingucker mit und ohne Blumen.





Für´s Poesiealbum:😕
Rosen, Tulpen und Narzissen,
das ganze Leben ist bescheiden.

Vor circa vierzig Jahren konnte es einem geschehen, dass einem jemand sowas ins Album schrieb.😖